Klimaplan – ein erster Erfolg!

gestern hat die Gruppe „Hockenheim für Klimaschutz“ OB Zeitler und Bürgermeister Jakob-Lichtenberg den bisher entwickelten Klimaplan vorgestellt. Sowohl der OB wie auch der Bürgermeister haben sich für die Aufnahme eines Klimaschutzkonzepts ausgesprochen und das Thema noch gestern Abend im Gemeinderat vorgebracht. Derzeit wird von einem Planungsbüro ein Gesamtstädtisches Entwicklungskonzept (GEK) erarbeitet. In diesen Rahmen soll nun auch ein Klimaschutzkonzept erarbeitet werden. Der Gemeinderat beschloss dies gestern einstimmig.

Der Beschluss lautet:

  1. Der Gemeinderat stimmt dem Entwurf des GEK, Stand Mai 2020 mit allen Anlagen sowie dem in der Vorlage erläuterten Vorgehen bezüglich der Öffentlichkeitsbeteiligung zu.
  2. Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, ein Klimaschutzkonzept in geeigneter Weise erarbeiten zu lassen. Dieses Klimaschutzkonzept soll Teil des GEK werden.

zu 2. Entweder die Verwaltung alleine oder gemeinsam mit einem Dienstleister soll ein Klimaschutzkonzept erarbeiten und auf das gesamte GEK abstimmen. Die Lokale Agenda ist dabei in der Erarbeitungsphase zu beteiligen.

Nun sind sie weg aber keine Angst der Strom nicht.

Hockenheim 16.05.2020

Seit Jahrzehnten prägen die Kühltürme des AKW Philippsburg den Blick in diese Richtung, bis 13.05.2020. Mit der Sprengung der beiden Kühltürme geht das sichtbare Zeichen einer Jahrzehnte langen Ära der Kernkraft in unserer Region zu Ende.
Als Sinnbild einer modernen nie enden wollenden Energiequelle wurden die Technologie in den 70er Jahren angepriesen und wurde trotz massiver bedenken, auch gegen den Willen der damaligen Energie Konzerne, von der Politik durchgesetzt.
Noch heute spaltet das Thema die Gemüter und viele denken aus Kosten und Klimaschutzgründen an eine Wiederkehr der Atomkraft.

Die Kernspaltung ist ein hochkomplexer Prozess bei der Strahlung freigesetzt wird, die je nach Element tausende von Jahren bestehen bleibt. In Corona Zeiten bei der wir nicht wissen was nächsten Monat passiert ein ungemütlicher Aspekt. Von den Kosten ganz zu schweigen, die eine Endlagerung mit sich bringt und die die Allgemeinheit (wir alle) zahlen muss.

Was also tun, vielleicht ist es da hilfreich den freien Blick Richtung Philippsburg durch eine
Sonnenbrille zu betrachten.
Wer genau hinsieht, erkennt vielleicht das Beste, kostengünstigste und einfach zu nutzende Kraftwerk das wir haben „Die Sonne“.
Die Basis unserer Existenz und der Vielfalt dieses Planeten. Sie schickt uns seit Jahrtausenden unendlich viel Energie, Tag für Tag.
An einem Tag mehr als die gesamte Menschheit im Jahr verbraucht, CO2 neutral, frei Haus und kostenlos. Es ist so einfach, dass man sich fragt wo ist der Haken ?

Die Antwort wird Sie überraschen, es gibt keinen.

Die Techniken und das Wissen sind seit Jahrzehnten vorhanden, spätestens seit der bemannten Raumfahrt und Mondlandung in den 60er Jahren, wissen wir, Strom aus Sonnenenergie ist auf dem Mond der Energieerzeuger Nummer eins. Leider hat sich das auf der Erde bisher noch nicht so richtig durch gesetzt, obwohl der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland bereits bei 46 % liegt.

Übrigens wurde mehr Strom ins Ausland verkauft als eingekauft.
Außerdem ist die Energiebilanz von Solarzellen, Solarkollektoren und Windkrafträder deutlich
höher, als das was zur Herstellung benötigt wird und alle eingesetzten Ressourcen sind
Wiederverwertbar.
Und wir könnten noch viel mehr erreichen und umsetzen, wenn wir klare, einfache und
unbürokratische Lösungen fördern würden.

Vielleicht sollten wir es wie mit den Kühltürmen machen, einfach unsere inneren Bedenken und
alten Muster niederreißen um Platz für neue Ideen und Mut zu schaffen, um Klimaschutz, eine
intakte Umwelt, zukunftsfähige Arbeitsplätze und eine wirtschaftliche Basis für alle zu schaffen.

03. Mai: „Tag der Erd-Überlastung“

2019 war dieser Tag am 29. Juli, 2020

Jedes Jahr erinnern Umweltverbände und Ökologen an den „Tag der Erdüberlastung“ (Earth-Overshoot-Day). 2019 war dieser Tag am 29. Juli, 2020 ist er bereits am 3. Mai. Dieser Tag wird seit 1970 errechnet. Damals war es der 29. Dezember. Jetzt, 50 Jahre danach, ist dieser Erd-Überlastungstag um beinahe acht Monate nach vorn verlagert. Hier weiterlesen

Kohleaustiegsplanung in Europa

Österreich und Schweden verabschieden Kohle

Unsere Nachbarn machen es uns vor. Kohleaustieg in Österreich.
Hier mal ein Blick auf den Europäschen Zeitplan und wo wir in Deutschland stehen.
Und wer nehr lesen will hier gehts zum Artikel

  • 2022 Frankreich
  • 2023 Portugal, Slowakei
  • 2024 Großbritannien
  • 2025 Irland, Italien
  • 2028 Griechenland
  • 2029 Finnland, Niederlande
  • 2030 Dänemark, Ungarn
  • l
  • 2038 Deutschland 

2019 war Europas heißestes Jahr

Copernicus Klimadienst: 2019 war Europas heißestes Jahr

Am EarthDay2020 hat der Copernicus Klimadienst den Bericht „European State of the Climate 2019“ veröffentlicht. Demnach war 2019 knapp das wärmste Jahr in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen, dicht gefolgt von 2014, 2015 und 2018. Elf der 12 wärmsten Jahre fallen in die letzten zwanzig Jahre.  Hier geht es zum Artikel

d-copernicus.de | Extreme Hitze. Im Juli 2019 erreichte die Temperatur in Paris schwindelerregende 41°C und brach damit seinen bisherigen Rekord aus dem Jahr 1947. contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA, CC BY-SA 3.0 IGO
© d-copernicus.de | Extreme Hitze. Im Juli 2019 erreichte die Temperatur in Paris schwindelerregende 41°C und brach damit seinen bisherigen Rekord aus dem Jahr 1947. contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA, CC BY-SA 3.0 IGO
copernicus.eu | Anomalie der europäischen Oberflächenlufttemperatur für die Jahresdurchschnitte von 1979 bis 2019, bezogen auf den Jahresdurchschnitt der Referenzperiode 1981-2010. Datenquelle: ERA5 Credit: Kopernikus-Klimadienst (C3S)/ECMWF/KNMI.
© copernicus.eu | Anomalie der europäischen Oberflächenlufttemperatur für die Jahresdurchschnitte von 1979 bis 2019, bezogen auf den Jahresdurchschnitt der Referenzperiode 1981-2010. Datenquelle: ERA5 Credit: Kopernikus-Klimadienst (C3S)/ECMWF/KNMI.

15 Fakten zum Klimawandel

Vier Wissenschafts-Institutionen veröffentlichen gemeinsames Papier zum Thema Klimawandel.
Die Fragen und Argumente, die von Leugnern des Klimawandels vorgebracht werden, klingen für viele Laien häufig auf den ersten Blick plausibel. Bei genauer Betrachtung aber wird schnell klar, dass sie in den allermeisten Fällen altbekannt sind und von der Wissenschaft schon vielfach beantwortet und widerlegt wurden. Hier zum Nachlesen die Klimafakten

ÖPNV Erste Resonanz

Erste positive Rückmeldung aus den Gesprächen mit den zuständigen Bahnmitarbeitern.

Auf der Seite der Fahrgastbeteiligung findet sich unter
Was ist neu – was ändert sich? Änderungen der Fahrpläne 2021

folgender Hinweis für den Fahrplan 2021

Die RB Züge fahren stündlich von Frankfurt nach Schwetzingen und zurück. In derHauptverkehrszeit werden 3 Zugpaare versuchsweise von und nach Hockenheim verlängert.
(über Neu Edingen/Friedrichsfeld.)

ÖPNV Umfrage Endstand

Am 1. November haben wir unsere Umfrage gestartet und konnten bis zum 31.01.2020 über 800 Teilnehmer zählen.

Dafür vielen Dank an alle Teilnehmer.

Ein wichtiges Kriterium ist, dass die Verbindung eine Direktverbindung wird.
Mit 519 Teilnehmer führen die Hockenheimer die Liste deutlich an.

Das aktuelle Nutzerverhalten zeigt ein deutliches Potential für eine Direkte Verbindung. Über 70% nutzen das Auto aufgrund der derzeitig schlechten Anbindung.

Verbindungen zwischen 6:00 und 9:00 Uhr würde schon deutlich helfen

Weiter Details zur Umfrage hier zum Download.