Die Klimaarena

hockenheim 12.10.2019

Der erste Eindruck auf die Klima Arena in Sinsheim war schon grandios. Das Gebäude mit einer aktiven Solarfassade und einer begrünten Außenwand ließ schon erahnen, das sich hier viele Gedanken gemacht wurden. Als Plus Energiehaus konzipiert, hat das Gebäude neben Solarer Erwärmung, Kühlung und Stromversorgung auch noch einen Eisspeicher mit Wärmepumpe integriert.

Hier gehts zur Arena

Der Tag der offen Tür wurde von vielen Besucher angenommen, was sich auch an der Schlange vor dem Eingang zeigte. Um ins Innere zu gelangen musste man durch ein elektronisches Zugangssystem, dass an diesem Tag mit einem kostenlosen Ticket passiert werden konnte. Die Gastgeber rechneten an diesem Tag mit etwa 2000 Besuchern, es dürften aber durchaus ein paar mehr gewesen sein, einige davon auch aus Hockenheim.

Das innere des Gebäudes zeigte viel interaktive Tafeln und Displays, für alle Altersgruppen war da etwas zu finden. Gut und anschaulich sind die einzelnen Themen Welten zu finden und man kann damit durchaus viel Zeit verbringen. Ergänzt wurde das ganze durch viele Infostände und Akteure rund um das Thema Klima.

Besonders hervorzuheben ist der blau leuchtende Gletscher der die Besucher in das Jahr 2100 entführt und die Stadt der Zukunft in der man virtuell erfährt wie wir in der Zukunft in den Städten leben könnten.

Der Außenbereich entführte uns in die vielfältige Welt der nachhaltigen und natürlichen Garten Gestaltung, allerdings alles noch im Wachstum.

Alles in allem eine gelungene Einrichtung für alle Altersgruppen und ein muss für jeden der sich ernsthaft mit dem Thema Klima auseinander setzen möchte.
Wir freuen uns auch schon auf den Ausflug im November mit der Agenda Gruppe.

Ach ja und wer die Anreise von Hockenheim zur Arena mit öffentlichen Verkehrsmittel macht, so wie wir, der sollte etwas Zeit einplanen. Für die 26 km Luftline braucht man im VRN etwa 1 ¼ Stunden ( über MA-HD-Sinsheim) einfach. Aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel.

Klimademo in Hockenheim

Etwa 300-350 Jugendliche und Erwachsene zogen heute gegen 13:30 Uhr durch die Innenstadt von Hockenheim und teilten lautstark Ihren Unmut über die Untätigkeit der politisch Verantwortlichen mit.

Mit Trillerpfeifen und Sprüchen wurde entlang des Protestweges dem ein oder anderen Hockenheimer klar, das Thema Klima ist auch in Hockenheim angekommen. Weltweit gingen heute Millionen von Menschen auf die Straße um die Politik zum handeln zu bewegen.

Seit Jahrzehnten ist das Thema der menschengemachten Klimaerwärmung bekannt und weltweiter wissenschaftlicher Konsens.
Es steht nichts geringeres auf dem Spiel als die Zukunft unserer Existenz und dafür gehen die Jugendlichen auf die Straße.
Im Artikel 2 des Grundgesetzes Absatz2 steht.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.
Quelle:https://www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html

Sie fordern zurecht dieses Grundrecht ein und verweisen auf die Wissenschaft die aufzeigt was uns noch bevorsteht wenn wir nicht endlich handeln.
Die Zeit des Handelns wird knapp aber es ist noch möglich die Auswirkungen zu begrenzen. Also fordern Sie von der Politik

„Handelt endlich entsprechend“

Und es geht uns alle an. Jeder einzelne ist davon betroffen !

Als sichtbares Zeichen das es bereits 5 vor 12 ist, wurde heute die evangelische Kirchenuhr angehalten. Ein Protest der ebenfalls Landesweit stattfand.

Das schreibt die Presse:

https://www.morgenweb.de/schwetzinger-zeitung_artikel,-hockenheim-trillerpfeifen-wollen-politik-aufwecken-_arid,1522139.html

An alle Hockenheimer, unsere Jugendliche brauchen ihre Unterstützung.

Am 20. September findet ein weltweiter Streik von Fridays for Future statt und dies ausdrücklich mit Teilnahme der Erwachsenen.

Zeigen sie unserer Jugend und der Welt, dass Hockenheim mehr zu bieten hat als Autorennen !

Der Jugend ist es ernst, sie haben erkannt, dass ihre Zukunft in Gefahr ist und sie wissen ohne ihre Hilfe werden sie kaum Erfolg haben die Politik zu bewegen endlich entsprechend zu handeln.

Wem es ernst ist mit dem Thema Klimaschutz und unserer Zukunft, sollte ein Zeichen setzen und gemeinsam mit uns auf die Straße gehen.
Am Freitag 20.09. um 13:00 Uhr auf dem Parkplatz des Gauß Gymnasiums geht es los, quer durch die Innenstadt und wieder zurück.

Zeigen sie der Jugend dass Hockenheim lebendig ist, gehen Sie mit uns auf die Strasse.

An alle Unternehmen, Angestellte und Arbeiter, unsere Jugend braucht eure Unterstützung.

Am 20. September findet ein weltweiter Streik von Fridays for Future statt und dies ausdrücklich mit Teilnahme der Erwachsenen. 

Der Jugend ist es ernst, sie haben erkannt das ihre Zukunft in Gefahr ist und sie wissen ohne unsere Hilfe werden sie kaum Erfolg haben die Politik zu bewegen endlich entsprechend zu handeln. 

Wem es ernst ist mit dem Thema Klimaschutz und unserer Zukunft, sollte ein Zeichen setzen und gemeinsam mit uns auf die Straße gehen. Am Freitag 20.09. um 13:00 Uhr auf dem Parkplatz des Gauß Gymnasiums geht es los, quer durch die Innenstadt und wieder zurück.

Unser Appell an die Unternehmen, geben Sie Ihren Mitarbeiten die Möglichkeit an der Demo teilzunehmen. 
An alle Arbeiter und Angestellte, etwas Gleitzeit sollte uns allen unsere Zukunft wert sein !
  

Energiewende von unten

Die Energiewende ist eines der zentralen Themen die für den Klimaschutz eine elementare Bedeutung hat.
Der Verein Solardrom e.V. lädt daher am 21.09.2019 von 10:00-13:00 Uhr auf den Zehntscheunenplatz ein und stellt unter anderem sein neues Projekt „Sozialstrom“ der Öffentlichkeit vor.

Der Vorsitzende Michael Schöllkopf erläutert das Projekt und zeigt auf, wie die Energiewende von unten funktionieren kann.
Besonders wichtig ist dem Verein, dass man alle Bevölkerungsschichten mit einbezieht und somit jeder die Möglichkeit hat daran teilzuhaben.

Unterstützt wird das Projekt von den Stadtwerken Hockenheim, die dem Verein bei der Umsetzung zur Seite stehen.
Ein dafür eigens konzipiertes kleines Förderprogramm, zeigt einmal mehr wie schnell und flexibel die lokalen Stadtwerke die hohen bürokratischen Hürden meistern kann.

Die Veranstaltung ist in einen größeren Rahmen eingebettet, bei der weitere lokale Akteure vertreten sind. Weitere Infos unter www.solardrom.info



An alle Eltern – Unsere Kinder brauchen unsere Unterstützung

Am 20. September ist ein weltweiter Streik von Fridays for Future angekündigt und dies ausdrücklich mit Teilnahme der Erwachsenen. 
Dass es unseren Kindern ernst damit ist sollte so langsam jedem klar sein aber ohne unsere Hilfe werden Sie kaum Erfolg haben die Politik zu bewegen endlich entsprechend zu handeln. 

Also sollten wir als Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten zu unsere Jugend stehen und Sie dabei unterstützen Ihre und unsere Zukunft zu schützen. 

Wem es ernst ist mit dem Thema Klimaschutz und unserer Zukunft, sollte ein Zeichen setzen und gemeinsam mit uns auf die Straße gehen.

Am Freitag 20.09. um 13:00 Uhr auf dem Parkplatz des Gauß Gymnasiums geht es los, quer durch die Innenstadt und wieder zurück.

Machen wir mal das, was wir immer von der Jugend fordern. Hören wir Ihnen zu !

MeinKlimaschutz : Ernährung

Eine gesunde Ernährung ist für uns ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

In der aktuellen Reihe MeinKlimaschutz berichtet uns Familie Grabs wie Sie mit dem
Thema Ernährung umgeht. Schon von klein auf waren es die beiden gewohnt, dass
Nahrungsmittel aus dem Garten kam oder zumindest Regional erzeugt und konsumiert
wurde.
Da war es nur normal, dass sie dies auch weiter so handhaben würden. Dank des eigenen Gartens mitten in der Stadt, war es selbstverständlich darin die eigenen Früchte und Gemüsearten anzubauen und diese zu verarbeiten. Neben der Kenntnis wie man generell Nahrungsmittel anbaut, lernt man auch wie man mit großen Mengen an Erzeugnissen, die gleichzeitig anfallen, umzugehen hat.

Garten der Familie Grabs


Petra Grabs nimmt sich dafür auch die Zeit und probiert neue Kochideen einfach aus, dass dies auch durchaus Spass machen kann, zeigt Ihr Engagement in der Interkulturelle Gruppe. Dort treffen sich Menschen aus allen Ländern um gemeinsam Gerichte aus Ihrer
Heimat zu kochen. Auf die Frage ob es nicht bequemer ist die ganzen Sachen einfach im
Supermarkt zu kaufen, antwortet Sie „Da kriege ich dann Zwiebeln aus Ägypten und
Kartoffeln aus Ungarn, Nein Danke“.

Fertiggerichte sind den beiden ebenso ein Greul wie Gemüse und Obst aus Übersee.
„In den meisten Fertigprodukten ist soviel Zeug drin, da sollte eigentlich ein Beipackzettel dabei liegen, die über die Risiken aufklärt“,ergänzte Michael Grabs.
Saisonal und Regional frische Produkte das ist ok und den Spargel gibt’s dann nur zur
Spargelzeit, da kann man sich dann auch noch darauf freuen.

Beim Einkaufen wird ebenfalls darauf geachtet, die Verpackungen möglichst zu
vermeiden, da wird dann schon mal mit einem Netz oder dem mit gebrachten Glasbehälter eingekauft. „Ein Unverpackt laden wie jetzt in Schwetzingen wäre schön für Hockenheim“, meint Petra Grabs.

Zum Thema Fleisch haben sich die beiden schon vor etlicher Zeit entschieden dies nur
noch sporadisch zu konsumieren. Früher gab es den „Sonntagsbraten“, das war
selbstverständlich und man hat sich drauf gefreut, doch durch die Massentierhaltung ist
Fleisch heute ein Massenprodukt, spottbillig und einer der großen CO2 Verursacher.
Der eigenen Anbau und die eigene Zubereitung trägt auch zur Entspannung bei, man
schätzt mehr seine Arbeit und hat das Gefühl etwas sinnvolles zustande gebracht zu
haben. Von den positiven Effekten des daraus resultierenden Klimaschutzes ganz zu
schweigen.

Auch zum Thema trinken haben die beiden ihre klare Vorstellung. Warum Kisten nach
Hause schleppen, wenn man beste Wasserqualität direkt aus dem Wasserhahn
entnehmen kann. Im Sommer immer erfrischend temperiert, stets griffbereit und zu einem
unschlagbar günstigen Preis, freihaus geliefert.

MeinKlimaschutz : Mobilität

zum Thema Mobilität 2019

Klimaschutz ist in aller Munde, die Medien sind voll von Forderungen und Berichten über Auswirkungen und Ursachen. Die Politik wird aufgefordert Massnahmen zu ergreifen, was natürlich absolut wichtig ist. Leider wird das aber alles nichts nützen, wenn man nicht selbst bereit ist seinen Lebensstil zu hinterfragen und anfängt seinen persönlichen Klimanotstand auszurufen. 
Die Lokale Agenda Gruppe „Hockenheim für Klimaschutz“ möchte daher in der Medienreihe „MeinKlimaschutz“ von Menschen berichten, wie diese Ihre persönlichen Klimaschutzmaßnahmen im täglichen Leben umsetzen.

Heute stellt Michael Schöllkopf seinen persönlichen Umgang zum Thema Mobilität vor.
Als selbständiger Unternehmer ist er an 5 Tagen der Woche bei seinen Kunden unterwegs in der Region Mannheim, Karlsruhe, Landau und Triberg im Schwarzwald, da kommen circa  18.000 km im Jahr zusammen. 
Seit diesem Jahr fährt er zu seinen Kunden in Karlsruhe und Triberg mit der Bahn und kann bis zum Jahresende voraussichtlich etwa 9000 km jährlich einsparen. Der Umstieg auf die Bahn war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man aber erst einmal den inneren Schweinehund überwunden hat, geht so ziemlich alles.
„Durch den Umstieg ist die Reisezeit zwar etwas länger aber die Vorteile überwiegen durchaus“, so Michael Schöllkopf. Dank Bahncard und bwEINFACH Ticket halten sich die Kosten ebenfalls in Grenzen. Der Mehrgewinn an Lebenszeit die man im Zug mit Nachdenken, ausruhen oder Aufarbeiten von Projekten hat, ist einfach genial. Man lernt neue Leute kennen, sieht etwas von der Landschaft und in den meisten Fällen ist der Nahverkehr auch pünktlich. Auf alle Fälle ist das ganze wesentlich stressfreier als Autofahren und im Stau stehen im Berufsverkehr.

Leider ist die Verbindung nach Landau mit dem ÖVPN nicht ganz optimal aber ab nächsten Jahr wird er dann mit dem neuen E-Firmenwagen mit Solar Unterstützung die restlichen Strecken fahren. Die Ladung erfolgt selbstverständlich überwiegend mit der eigenen PV Anlage.
Ach ja den Weg zum Bahnhof und zurück, sowie alles was man sonst in Hockenheim zu erledigen hat, geht er zu Fuß, das ist sein tägliches Fitness Programm. So kommt man leicht auf 10.000 Schritte, ein gutes Herz- Kreislauftraining und man sieht auch wie sich die Stadt entwickelt.

Im Privatleben benötigt er so gut wie kein Auto. Das Thema Urlaub wurde in diesem Jahr ebenfalls mal mit der Bahn und dem Reisebus umgesetzt. Fliegen und Kreuzfahrten sind  im Moment absolut Tabu, erst wenn sich abzeichnet das sich vernünftige Alternativen entwickeln wird das wieder in den Fokus rücken.
Wenn es die Zeit erlaubt geht er gemeinsam mit seiner Frau, zu Fuß und mit dem Rucksack, zum einkaufen. Man kauft dadurch viel bewusster ein, denn alle Artikel müssen in den Rucksack passen und man muß ja wieder den ganzen Weg zurück.

Presse

Weltweiter Klimastreik !

„Fridays for Future ruft alle Menschen – für Freitag, den 20. September 2019 zum gemeinsamen Klimastreik auf.

#All­e­Fürs­Kli­ma

Sie schreiben uns: „Wir haben das Gefühl, dass viele Erwachsene noch nicht ganz verstanden haben, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Tut uns leid, wenn Sie das nicht wahrhaben wollen. Aber das ist keine Aufgabe für eine einzelne Generation. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit.

Und sie fordern uns auf: „Es geht darum, Linien zu überschreiten – es geht darum, zu rebellieren, wo immer man rebellieren kann. Es geht nicht darum zu sagen, ’Yeah, was die Kids da tun, ist großartig, wäre ich noch jung, würde ich so was von mitmachen’. Das hilft uns nicht weiter, aber jeder kann und muss mithelfen.“