MeinKlimaschutz : Ernährung

Eine gesunde Ernährung ist für uns ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

In der aktuellen Reihe MeinKlimaschutz berichtet uns Familie Grabs wie Sie mit dem
Thema Ernährung umgeht. Schon von klein auf waren es die beiden gewohnt, dass
Nahrungsmittel aus dem Garten kam oder zumindest Regional erzeugt und konsumiert
wurde.
Da war es nur normal, dass sie dies auch weiter so handhaben würden. Dank des eigenen Gartens mitten in der Stadt, war es selbstverständlich darin die eigenen Früchte und Gemüsearten anzubauen und diese zu verarbeiten. Neben der Kenntnis wie man generell Nahrungsmittel anbaut, lernt man auch wie man mit großen Mengen an Erzeugnissen, die gleichzeitig anfallen, umzugehen hat.

Garten der Familie Grabs


Petra Grabs nimmt sich dafür auch die Zeit und probiert neue Kochideen einfach aus, dass dies auch durchaus Spass machen kann, zeigt Ihr Engagement in der Interkulturelle Gruppe. Dort treffen sich Menschen aus allen Ländern um gemeinsam Gerichte aus Ihrer
Heimat zu kochen. Auf die Frage ob es nicht bequemer ist die ganzen Sachen einfach im
Supermarkt zu kaufen, antwortet Sie „Da kriege ich dann Zwiebeln aus Ägypten und
Kartoffeln aus Ungarn, Nein Danke“.

Fertiggerichte sind den beiden ebenso ein Greul wie Gemüse und Obst aus Übersee.
„In den meisten Fertigprodukten ist soviel Zeug drin, da sollte eigentlich ein Beipackzettel dabei liegen, die über die Risiken aufklärt“,ergänzte Michael Grabs.
Saisonal und Regional frische Produkte das ist ok und den Spargel gibt’s dann nur zur
Spargelzeit, da kann man sich dann auch noch darauf freuen.

Beim Einkaufen wird ebenfalls darauf geachtet, die Verpackungen möglichst zu
vermeiden, da wird dann schon mal mit einem Netz oder dem mit gebrachten Glasbehälter eingekauft. „Ein Unverpackt laden wie jetzt in Schwetzingen wäre schön für Hockenheim“, meint Petra Grabs.

Zum Thema Fleisch haben sich die beiden schon vor etlicher Zeit entschieden dies nur
noch sporadisch zu konsumieren. Früher gab es den „Sonntagsbraten“, das war
selbstverständlich und man hat sich drauf gefreut, doch durch die Massentierhaltung ist
Fleisch heute ein Massenprodukt, spottbillig und einer der großen CO2 Verursacher.
Der eigenen Anbau und die eigene Zubereitung trägt auch zur Entspannung bei, man
schätzt mehr seine Arbeit und hat das Gefühl etwas sinnvolles zustande gebracht zu
haben. Von den positiven Effekten des daraus resultierenden Klimaschutzes ganz zu
schweigen.

Auch zum Thema trinken haben die beiden ihre klare Vorstellung. Warum Kisten nach
Hause schleppen, wenn man beste Wasserqualität direkt aus dem Wasserhahn
entnehmen kann. Im Sommer immer erfrischend temperiert, stets griffbereit und zu einem
unschlagbar günstigen Preis, freihaus geliefert.

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